Aktuelle Information für alle, die sich fragen:
„Was kann ich bei Brustkrebs für mich tun?“

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Diese Frage stellen sich Brustkrebs-Patientinnen oft.

  • Bekomme ich eine optimale Therapie?
  • Ist eine Tamoxifen-Therapie bei mir überhaupt wirksam?
  • Bin ich ausreichend mit wichtigen Faktoren der Krebsabwehr versorgt?
  • Ist mein Immunsystem aktiv?
  • Was kann ich tun, falls die Erkrankung schon weiter fortgeschritten ist?

Im Folgenden haben wir Ihnen Fragen und Antworten zu diesen Themen zusammengestellt.

Klicken Sie auf die Fragen und kommen Sie so direkt zur Antwort oder gehen Sie die Fragen und Antworten systematisch von oben nach unten durch.

Weitergehende Informationen zu den einzelnen Themen finden Sie bei den Links am Ende der Kurztexte.

  1. Gibt es Methoden, um Hinweise auf den Nutzen einer Therapie bei Brustkrebs zu erhalten?
  2. Ist eine Tamoxifen-Therapie überhaupt wirksam bei mir?
  3. Gibt es Faktoren die bei der körpereigenen Abwehr gegen Krebs eine Rolle spielen?
  4. Welche Rolle spielt Selen?
  5. Welche Rolle spielt Vitamin D?
  6. Welche Rolle spielt Glutathion?
  7. Kann ich die Funktion meines Immunsystems prüfen und ggf. unterstützen?
  8. Gibt es Verfahren, die man bei Fortschreiten des Tumors einsetzen kann?
  9. Was muss ich tun, um diese verbesserten Verfahren bei Brustkrebs für mich zu nutzen?
  10. Ich habe noch Fragen zu diesen Themen und möchte diese direkt hier stellen!
  11. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen in der Zusammenfassung.
  12. Hier finden Sie weitergehende Informationen


1. Gibt es Methoden, um Hinweise auf den Nutzen einer Therapie bei Brustkrebs zu erhalten?

Wissenschaftler entwickeln gegenwärtig Methoden, die dabei helfen, eine optimale Therapie bei einer Patientin im Einzelfall festzulegen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Festlegung, ob eine Patienten zu einer Hoch-Risiko- oder Niedrig-Risiko-Gruppe gehört.

Mammaplus® ist eine solche Methode, bei der moderne molekularbiologische Methoden einesetzt werden, um Brustkrebs-Patientinnen einer Hoch-Risiko- beziehungsweise Niedrig-Risiko-Gruppe zuzuordnen. Zur Untersuchung werden die von dem Tumorgewebe ohnehin angefertigten Histologie-Proben eingesetzt.

Dadurch kann Mammaplus® eine Risiko-Anpassung der Therapie bei Erst-Diagnose, aber auch noch Jahre später möglichen.

Wichtig: Mammaplus® ermöglicht eine Beurteilung der Therapie-Entscheidung und bei festgestelltem höherem Risiko sind in Absprache zwischen Patientin und Arzt individuelle ergänzende Therapie-Maßnahmen möglich.

Weitergehende Informationen zur Mammaplus® finden Sie hier.


2. Ist eine Tamoxifen-Therapie überhaupt wirksam bei mir?

Das häufig bei Mamma-Karzinomen eingesetzte Medikament Tamoxifen ist nicht bei allen Patientinnen wirksam.

Die sog. „Non-Responder“ sind aufgrund angeborener Eigenschaften nicht in der Lage, die aktive Form des Medikaments im Körper herzustellen.

Durch eine Gen-Untersuchung kann man feststellen, ob Patientinnen von einer Tamoxifen Therapie überhaupt profitieren können. Falls nicht, kann man zu einer alternativen wirksameren Behandlungsmethode wechseln.

Weitergehende Informationen zur Tamoxifen Therapie finden Sie hier.


3. Gibt es Faktoren die bei der körpereigenen Abwehr gegen Krebs eine Rolle spielen?

Ja diese gibt es. So konnte in wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt werden, dass bestimmte Faktoren und Nährstoffe wie Selen, Glutathion und Vitamin D bei der Auseinandersetzung des Körpers mit Krebszellen eine Rolle spielen.

Sollte ein Mangel dieser Faktoren festgestellt werden, kann dieser Mangel gezielt ausgeglichen werden.


4. Welche Rolle spielt Selen?

Ein niedriger Selen-Spiegel im Blut geht mit einem erhöhten Risiko auch für Brustkrebs einher.

Selen wird jedoch in Deutschland oft nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen. Außerdem sinkt im Alter der Selenspiegel ab.

Es ist möglich mit gezielten Analysen den Selen-Spiegel, also die Selen-Menge im Körper zu messen. Es ist auch möglich zu prüfen, ob eine Ergänzung der Nahrung mit Selen zu einer Optimierung der Selen-Spiegels geführt hat.

Weitergehende Informationen zu Selen finden Sie hier.


5. Welche Rolle spielt Vitamin D?

Ein Mangel an Vitamin D führt nicht nur zu dem bekannten Knochenschwund, sondern auch häufiger zu Brustkrebs.

Vitamin D-Mangel ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland bei Erwachsenen fast die Regel. Um einen solchen Vitamin D-Mangel zu erfassen, sollte der Vitamin D-Spiegel im Blut gemessen werden.

Bei einem Mangel ist eine hochdosierte Gabe von Vitamin D besonders wirksam. Anhand von Labor-Analysen wird der Vitamin D-Spiegel dabei optimal eingestellt und kontrolliert

Weitergehende Informationen zu Vitamin D finden Sie hier.


6. Welche Rolle spielt Glutathion?

Glutathion ist ein körpereigenes sog. “Antioxidans”, welches die Immunabwehr unterstützt und die Belastungen durch Krebstherapien reduziert. Glutathion-Spiegel werden im Labor bestimmt und bei Bedarf korrigiert.

Weitergehende Informationen zu Glutathion finden Sie hier.


7. Kann ich die Funktion meines Immunsystems prüfen und ggf. unterstützen?

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass das Immunsystem bei der Abwehr von Krebszellen eine besondere Rolle spielt.

Folglich stellt sich die Frage, ob bei einer Patientin eine Funktions-Schwäche oder gar ein Funktions-Verlust bestimmter Immun-Funktionen vorliegt.

Es gibt heute Methoden mit denen der Zustand des Immunsystems geprüft werden kann. Nötigenfalls kann die Funktion des Immunsystems dann durch bestimmte Maßnahmen positiv beeinflusst werden.

Dabei ist es nicht wichtig eine detaillierte und erschöpfende (auch teure!) Untersuchung des recht komplexen Immunsystems vorzunehmen; es ist bereits wertvoll zu wissen, ob die entscheidenden messbaren Parameter und Funktions-Einheiten des Immunsystems normal arbeiten.

Wir haben deshalb ein gezieltes Untersuchungsprofil zusammengestellt, welches die wesentlichen Eckpunkte des Immunsystems erfasst und es erlaubt, bei Fehlfunktionen unterstützende Maßnahmen einzuleiten.

Weitere Informationen zu Immunsystem und Krebs-Abwehr sowie zu unserem Untersuchungs-Profil finden Sie hier.


8. Gibt es Verfahren, die man bei Fortschreiten des Tumors einsetzen kann?

Die meisten Brustkrebs-Patientinnen sterben nicht an dem ursprünglichen Tumor, sondern Tumorzellen, die sich in entfernten Organen ansiedeln, ein Vorgang, den man als „Metastasierung“ bezeichnet.

Die Metastasierung beruht darauf, dass sich Tumorzellen vom eigentlichen Tumor ablösen und über die Blutbahn oder die Lymphgefäße im Körper ausbreiten.

Die in der Blutbahn befindlichen Tumorzellen kann man heute bestimmen und teilweise charakterisieren.

Die Charakterisierung kann Hinweise liefern auf den Verlauf der Erkrankung und eine individuelle Anpassung der Therapie, auch in weiter fortgeschrittenen Stadien einer Tumorerkrankung.

Weitere Informationen finden Sie hier.


9. Was muss ich tun, um diese o.g. verbesserten Verfahren bei der Brustkrebs-Nachsorge für mich zu nutzen?

Die besprochenen Verfahren sind bei ausgesuchten gynäkologischen Praxen verfügbar.

Sie können sich in mit diesen Praxen telefonisch in Verbindung setzen, um weitergehende Informationen zu erhalten.

Hier finden Sie eine Liste der beteiligten Praxen.


10. Ich habe noch Fragen zu diesen Themen und möchte diese direkt hier stellen.

Gerne beantworten wir ihre Fragen zu diesem Thema auch direkt.

Um uns Ihre Fragen zu stellen, finden Sie hier ein E-Mail-Kontakt-Formular in das Sie bitte die Frage eingeben und uns zuschicken.

Wir werden versuchen Ihre Fragen umgehend zu beantworten.

Selbstverständlich werden Ihre Informationen vertraulich behandelt.


11. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen in der Zusammenfassung

  • Es gibt Methoden, um Brustkrebs-Patientinnen in eine Hoch-Risiko- bzw. Niedrig-Risiko-Gruppe einzuteilen.
  • Eine in der wissenschaftlichen Literatur beschriebene Methode zur Einteilung in Hoch-Risiko- bzw. Niedrig-Risiko-Gruppe ist Mammaplus®.
  • Anhand der Einteilung in Hoch-Risiko- bzw. Niedrig-Risiko-Gruppe kann gegebenenfalls eine Anpassung der Therapie erfolgen.
  • Man kann individuell prüfen, ob eine Brustkrebspatientin überhaupt auf eine Tamoxifen-Therapie anspricht.
  • Es gibt Faktoren, wie Selen, Vitamin-D, Glutathion die bei der körpereigenen Abwehr gegen Krebs eine Rolle spielen. Diese Faktoren können gemessen werden. Sollte ein Faktorenmangel festgestellt werden, kann dieser ggf. durch Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.
  • Man kann die Funktion des Immunsystems prüfen und im Bedarfsfall unterstützen.
  • Bei Fortschreiten der Erkrankung kann die Bestimmung von zirkulierenden Tumorzellen Hinweise liefern, ob ggf. Behandlungsalternativen in Betracht zu ziehen sind.
  • Sie haben noch Fragen? Nutzen Sie dafür unser Kontaktformular


12. Hier finden Sie weitergehende Informationen zu folgenden Themen:

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